Handicapwetten
Handicapwetten sind beliebt und versprechen höhere Quoten, als die darunter liegenden klassischen Wetten, dies aber verbunden mit einem höheren Risiko.
Bevor wir näher darauf eingehen, wollen wir noch kurz das Adäquat im Wertpapiergeschäft nennen: Optionsscheine bzw. Optionen -> mehr Infos
Was ist ein Handicap?
Bei einem Handicap wird einem Teilnehmer eines Sportereignisses ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad auferlegt. Nachfolgend ein paar Beisspiele:
-> Gewichtshandicap
Sehr häufig im Pferdesport bei Galopprennen
-> Punkte- oder Torhandicap
Im Basketball, Handball, Fussball, Tennis und vielen weiteren Sportarten wird der Handicapmannschaft ein oder mehrere Punkte auferlegt.
Beispiel aus dem Fussball:
Underlying -> Bayern München v Hertha BSC
Handicap -> 0-1
Hertha BSC bekommt in Bezug auf das Wettangebot 3-Weg-Wette 1X2 ein Tor “geschenkt”. Folgende Wettereignisse sind demnach denkbar:
Endstand 0-0 oder jedes weitere Renis -> in der Wette hat damit Hertha BSC (2) gewonnen
Endstand 0-1 oder höher -> Hertha BSC hat gewonnen
Endstand 1-0 oder jedes x-beliebige Ergebnis mit einem Tor Unterschied -> Ergebnis in der 3-Weg-Wette 1-1 und damit Unentschieden
Endstand 2-0 oder höher -> Bayern München hat die Wette gewonnen
Besonders gern wird diese Wette bei sog. sicheren Wetten eingesetzt, also dann, wenn die Experten einen deutlichen Favoriten ausmachen können (David gegen Goliath). Desweiteren finden wir die Handicapwette oft im Handball, Tennis, Basketball und Eishockey – also dort, wo viele Tore bzw. Punkte/Körbe zu erwarten sind.
Das Underlying ist immer die klassische 3-Weg-Wette bzw. Siegwette (beim Tennis, Basketball und Handball).
Fazit:
Handicapwetten lohnen bei eindeutigen Favoriten, um die Quote einer Siegwette zu erhöhen bzw. eine Siegwette überhaupt gewinnbringend tippen zu können.

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